codekingweb GmbH i.G.
Webdesign · Hosting · Software · Automatisierung
für digitale Dienstleistungen, Webdesign, Hosting, Wartung, Marketing, Automatisierung und Softwareentwicklung
Diese AGB sind als B2B-Vertragsgrundlage für Unternehmerkunden konzipiert. Sie ergänzen Angebot, Hauptvertrag und Anlagen und enthalten keine individuellen Preise oder Projektdaten.
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen regeln die allgemeinen Grundlagen der Zusammenarbeit zwischen codekingweb und Unternehmerkunden. Sie sind für digitale Dienstleistungen, Webdesign, Hosting, Wartung, Support, digitales Marketing, Automatisierung und individuelle Softwareentwicklung bestimmt.
Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich immer aus dem jeweiligen Angebot bzw. Auftrag. Soweit ein Hauptvertrag oder Anlagen einbezogen werden, konkretisieren diese die Zusammenarbeit. Diese AGB sind ergänzende allgemeine Bedingungen und sollen keine individuellen Preis-, Mengen-, Laufzeit- oder Projektdaten ersetzen.
Teil 1 - Allgemeine Bestimmungen
1. Geltungsbereich, Unternehmerkunden und Einbeziehung
2. Vertragsdokumente, Rangfolge und Anlagen
3. Angebote, Vertragsschluss und Leistungsbeginn
4. Mitwirkungspflichten des Kunden
5. Kommunikation, Freigaben und Textform
6. Subunternehmer, Drittanbieter und KI-Unterstützung
Teil 2 - Webseiten, Hosting und technische Leistungen
7. Webseiten-Erstellung und Projektmodelle
8. codekingweb Managed Website / hostinggebundene Webseitenlösung
9. Domainumzug, Migration und Herausgabe von Website-Bestandteilen
10. CMS, WordPress, Elementor, Plugins und technische Bausteine
11. Responsive Darstellung, Browser und technische Grenzen
12. Inhalte, Rechtstexte, Datenschutz-Grundkonfiguration und Formulare
13. SEO-Grundlagen, Performance und Sichtbarkeit
14. Wartung, Support und Zusatzarbeiten
15. Hosting, Domains, E-Mail und technische Betreuung
16. Sperrung, Sicherheitsmaßnahmen und Missbrauch
Teil 3 - Softwareentwicklung und Automatisierung
17. Individuelle Softwareentwicklung, C#/.NET, Schnittstellen und Automatisierung
18. Anforderungen, Tests, Abnahme und Change Requests
Teil 4 - Marketing, Content und Gestaltung
19. Digitales Marketing, SEO, Ads und Plattformleistungen
20. Texte, Grafiken, Logos, Medien und Content
Teil 5 - Rechtliche und kaufmännische Schlussregelungen
21. Nutzungsrechte, Eigentum an Inhalten und interne Bausteine
22. Daten, Backups, Zugangsdaten und Vertragsende
23. Datenschutz und Auftragsverarbeitung
24. Vergütung, Zahlung, Verzug und Zurückbehaltung
25. Mängel, Gewährleistung und Abnahmefiktion
26. Haftung und Freistellung
27. Vertraulichkeit
28. Eigenwerbung, Referenzen und Urheberhinweis
29. Laufzeit, Kündigung und Folgen der Beendigung
30. Schlussbestimmungen
1.1 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Leistungen der codekingweb GmbH i.G. gegenüber Unternehmerkunden, soweit sie wirksam in den jeweiligen Vertrag einbezogen wurden. Der Auftragnehmer bietet insbesondere Leistungen aus den Bereichen Webdesign, Webseiten-Erstellung, Hosting, technische Betreuung, Wartung, Support, digitales Marketing, SEO, Automatisierung, Schnittstellen, Softwareentwicklung und damit zusammenhängende Beratungsleistungen an.
1.2 Der Auftragnehmer schließt keine Verträge mit Verbrauchern oder Privatpersonen. Vertragspartner sind ausschließlich Unternehmer, juristische Personen des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliche Sondervermögen. Gibt ein Kunde bei Vertragsschluss unzutreffend an, Unternehmer zu sein, ist der Auftragnehmer berechtigt, den Vertrag abzulehnen, anzupassen oder aus wichtigem Grund zu beenden.
1.3 Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Geschäftsbedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, der Auftragnehmer stimmt ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zu. Die vorbehaltlose Leistungserbringung oder Kommunikation stellt keine Zustimmung zu abweichenden Bedingungen dar.
1.4 Diese AGB gelten auch für künftige Geschäftsbeziehungen zwischen den Parteien, soweit der Kunde Unternehmer ist und die Parteien nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbaren.
2.1 Die Zusammenarbeit kann aus mehreren Vertragsdokumenten bestehen. Dazu gehören insbesondere das Angebot oder der Auftrag, ein Hauptvertrag für digitale Dienstleistungen, einzelne Anlagen, Leistungsbeschreibungen, Datenschutzdokumente, Auftragsverarbeitungsverträge, Projektfreigaben, Tickets, E-Mail-Abstimmungen und diese AGB.
2.2 Der konkrete Leistungsumfang, Preise, Mengen, Laufzeiten, Zahlungsbedingungen, besondere Vereinbarungen und produktbezogene Inhalte ergeben sich aus dem jeweiligen Angebot oder Auftrag. Diese AGB enthalten keine individuellen Projektpreise und ersetzen keine individuelle Leistungsbeschreibung.
2.3 Soweit ein Hauptvertrag oder Anlagen vereinbart sind, gelten diese nur, wenn sie im Angebot, Auftrag oder sonst in Textform ausdrücklich einbezogen werden. Anlagen gelten nicht allein deshalb, weil sie allgemein existieren oder in früheren Projekten verwendet wurden.
2.4 Bei Widersprüchen gilt, soweit nicht zwingendes Recht entgegensteht, folgende Rangfolge: erstens ausdrückliche Individualvereinbarungen, zweitens das angenommene Angebot bzw. der Auftrag, drittens ein einbezogener Hauptvertrag, viertens die ausdrücklich einbezogenen Anlagen, fünftens diese AGB, sechstens sonstige allgemeine Hinweise oder unverbindliche Informationen.
2.5 Spezielle Regelungen in Angebot, Hauptvertrag oder Anlage gehen allgemeinen Regelungen dieser AGB vor. Allgemeine Beschreibungen in Anlagen oder AGB erweitern den konkret beauftragten Leistungsumfang nicht stillschweigend.
3.1 Angebote des Auftragnehmers sind, sofern sie nicht ausdrücklich als verbindlich bezeichnet werden, freibleibend und unverbindlich. Ein Vertrag kommt zustande, wenn der Kunde ein Angebot annimmt, einen Auftrag bestätigt, eine vereinbarte Anzahlung leistet, eine Leistung freigibt oder der Auftragnehmer mit Zustimmung des Kunden mit der Leistungserbringung beginnt.
3.2 Der Leistungsbeginn ergibt sich aus dem Angebot oder Auftrag. Ist kein konkreter Leistungsbeginn vereinbart, beginnt die Leistungserbringung nach Vertragsschluss, sobald alle erforderlichen Informationen, Inhalte, Zugangsdaten, Freigaben, Mitwirkungen und gegebenenfalls vereinbarte Anzahlungen vollständig vorliegen.
3.3 Termine und Fristen sind nur verbindlich, wenn sie ausdrücklich als verbindlich bezeichnet wurden. Unverbindliche Zieltermine, Projektpläne oder Zeitangaben dienen der Orientierung und begründen keine Garantie für einen bestimmten Fertigstellungstermin.
3.4 Verzögert sich die Leistungserbringung durch fehlende, verspätete, unvollständige oder fehlerhafte Mitwirkung des Kunden oder durch Umstände außerhalb des Verantwortungsbereichs des Auftragnehmers, verlängern sich vereinbarte Fristen angemessen. Mehraufwand kann gesondert berechnet werden.
4.1 Der Kunde stellt alle für die Leistungserbringung erforderlichen Informationen, Inhalte, Daten, Zugangsdaten, Ansprechpartner, Entscheidungen und Freigaben vollständig, richtig und rechtzeitig zur Verfügung.
4.2 Hierzu gehören je nach Auftrag insbesondere Texte, Bilder, Logos, Designvorgaben, Impressumsangaben, Datenschutzhinweise, Produktinformationen, Preisangaben, Zugangsdaten zu Hosting, Domains, CMS, Shopsystemen, Social-Media-Konten, Analyse-Tools, Zahlungsdiensten, Schnittstellen, E-Mail-Konten oder sonstigen Systemen.
4.3 Der Kunde ist dafür verantwortlich, dass die von ihm bereitgestellten Inhalte, Materialien, Marken, Logos, Bilder, Texte, Produkte, Angaben und sonstigen Informationen rechtmäßig verwendet werden dürfen und keine Rechte Dritter verletzen.
4.4 Der Auftragnehmer ist kein Rechts- oder Steuerberater und schuldet keine Rechts- oder Steuerberatung. Der Kunde ist für die rechtliche Prüfung seiner eigenen Inhalte, Angebote, Impressumsangaben, Datenschutzerklärung, Cookie- und Tracking-Einstellungen, Newsletter-Prozesse, Produktangaben, Preisangaben und sonstigen rechtlich relevanten Inhalte verantwortlich, soweit nicht ausdrücklich eine gesonderte Prüfung durch einen hierzu befugten Dritten vereinbart wurde.
4.5 Kommt der Kunde seinen Mitwirkungspflichten nicht oder nicht rechtzeitig nach, kann der Auftragnehmer die Leistungserbringung aussetzen, Fristen anpassen und entstehenden Mehraufwand nach Angebot, Preisliste oder angemessenem Aufwand berechnen.
5.1 Die Kommunikation zwischen den Parteien erfolgt, soweit nicht anders vereinbart, per E-Mail, Telefon, Videokonferenz, Projektmanagement-System, Ticket-System, Messenger, Kundenportal oder in sonstiger Textform.
5.2 Freigaben, Änderungswünsche, Abnahmen, Entscheidungen und sonstige Erklärungen können in Textform erfolgen, insbesondere per E-Mail, Kundenportal, Ticket-System oder über ein eingesetztes Projektmanagement-System.
5.3 Der Kunde benennt mindestens einen zuständigen Ansprechpartner. Erklärungen dieses Ansprechpartners gelten als Erklärungen des Kunden, sofern der Auftragnehmer nicht erkennen musste, dass keine entsprechende Berechtigung besteht.
5.4 Der Kunde prüft Entwürfe, Zwischenstände, Inhalte, Testversionen und sonstige Arbeitsergebnisse unverzüglich und teilt etwaige Beanstandungen nachvollziehbar mit. Pauschale Aussagen wie "gefällt nicht" oder "funktioniert nicht" genügen nur dann, wenn der konkrete Beanstandungspunkt für den Auftragnehmer erkennbar ist.
6.1 Der Auftragnehmer ist berechtigt, geeignete Mitarbeiter, freie Mitarbeiter, technische Dienstleister, Rechenzentren, Hostinganbieter, Plattformanbieter oder sonstige Unterauftragnehmer einzusetzen, soweit berechtigte Interessen des Kunden nicht entgegenstehen und datenschutzrechtliche Vorgaben eingehalten werden.
6.2 Soweit Drittanbieterleistungen erforderlich oder zweckmäßig sind, können diese nach vorheriger Abstimmung oder entsprechend der üblichen technischen Erforderlichkeit eingesetzt werden. Drittanbieter-Kosten sind nur enthalten, wenn dies ausdrücklich vereinbart wurde.
6.3 Der Auftragnehmer ist berechtigt, im Rahmen der Leistungserbringung KI-Tools und Automatisierungswerkzeuge zur Recherche, Strukturierung, Entwurfserstellung, Textvorbereitung, Bildidee, Codeunterstützung, Qualitätskontrolle oder Dokumentation einzusetzen, sofern dem keine berechtigten Interessen des Kunden entgegenstehen. Rechtlich oder wirtschaftlich relevante Endergebnisse werden, soweit angemessen, fachlich geprüft.
6.4 Der Kunde kann den Einsatz bestimmter KI-Tools oder Plattformen für ein Projekt in Textform ausschließen. Ein solcher Ausschluss kann Auswirkungen auf Aufwand, Kosten und Umsetzungszeit haben.
7.1 Gegenstand von Webseiten-Erstellungsleistungen ist die Erstellung, Erweiterung oder Überarbeitung einer Webseite, Landingpage, Unternehmenswebseite, Microsite, eines Webshops oder vergleichbarer digitaler Präsenzen nach Maßgabe des jeweiligen Angebots oder Auftrags.
7.2 Die konkrete Leistung kann je nach Angebot insbesondere Konzeption, Strukturierung, Webdesign, technische Umsetzung, CMS-Einrichtung, responsive Darstellung, Formularintegration, SEO-Grundlagen, Performance-Grundoptimierung, DSGVO-Grundkonfiguration, Veröffentlichung oder technische Einrichtung umfassen.
7.3 Webseiten-Erstellungsleistungen können agil, iterativ, auf Basis eines Angebots, auf Basis einzelner Positionen, auf Basis eines Lasten- oder Pflichtenhefts oder als betreute Managed-Website-Lösung erbracht werden. Das jeweilige Projektmodell ergibt sich aus dem Angebot oder aus den sonstigen Vertragsunterlagen.
7.4 Der Auftragnehmer schuldet nur die im Angebot ausdrücklich vereinbarten Leistungen. Nicht ausdrücklich vereinbarte Funktionen, Seiten, Module, Erweiterungen, Inhalte, Integrationen, Migrationen oder Sonderanpassungen sind nicht geschuldet und stellen Zusatzleistungen dar.
8.1 Soweit im Angebot eine Webseite, Starter-Webseite, Business-Webseite, Premium-Webseite, Managed Website, betreute Webseitenlösung, codekingweb-Webseite oder vergleichbare Website-Leistung beauftragt wird und keine ausdrückliche Herausgabe- oder Übergabeleistung vereinbart ist, wird die Leistung als hostinggebundene codekingweb Managed Website erbracht.
8.2 Bei einer codekingweb Managed Website erhält der Kunde ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht zur Nutzung der bereitgestellten Webseite für den vereinbarten Geschäftszweck innerhalb der von codekingweb bereitgestellten oder betreuten technischen Umgebung.
8.3 Die vollständige technische Webseite, insbesondere WordPress-Installation, Datenbank, Theme- und Plugin-Konfigurationen, Elementor-Templates, Sektionen, interne Designsysteme, Quellcode-Bausteine, Frameworks, Entwicklungsumgebungen, Serverkonfigurationen, Automatisierungen, Projektdateien und wiederverwendbare Komponenten des Auftragnehmers, wird nicht verkauft und nicht zur freien Herausgabe oder Migration geschuldet.
8.4 Vom Kunden bereitgestellte Inhalte wie Logos, Texte, Bilder, Produktinformationen, Firmendaten und sonstige kundeneigene Materialien bleiben hiervon unberührt. Der Kunde behält hieran seine Rechte und kann diese Inhalte unabhängig von der technischen Webseitenlösung verwenden, soweit keine Rechte Dritter entgegenstehen.
8.5 Eine Nutzung der vollständigen technischen Website auf fremdem Hosting, bei externen Providern oder außerhalb der von codekingweb bereitgestellten oder betreuten Infrastruktur ist nur geschuldet, wenn dies ausdrücklich im Angebot oder in einer gesonderten Individualvereinbarung vereinbart wurde.
9.1 Ein Domainumzug ist von der Herausgabe oder Migration der technischen Webseite zu unterscheiden. Der Kunde kann, soweit er Domaininhaber ist und keine offenen Forderungen oder berechtigten Zurückbehaltungsrechte entgegenstehen, die Übertragung seiner Domain zu einem anderen Anbieter verlangen.
9.2 Die Übertragung einer Domain umfasst nicht die Herausgabe, Vervielfältigung, Migration oder Nutzbarmachung der vollständigen technischen Webseite auf einem externen Hostinganbieter.
9.3 Ein Anspruch auf Herausgabe von WordPress-Installationen, Datenbanken, Themes, Plugins, Templates, Elementor-Vorlagen, Quellcodes, offenen Projektdateien, Designdateien, Entwicklungsdokumentationen, Serverkonfigurationen, internen Arbeitsmitteln oder sonstigen technischen Bestandteilen besteht nicht, sofern dies nicht ausdrücklich individuell vereinbart wurde.
9.4 Wünscht der Kunde eine Migration, einen Inhalts-Export, eine technische Nachbildung, einen Neuaufbau bei einem externen Anbieter oder Unterstützung bei einem Providerwechsel, handelt es sich um eine gesondert zu vereinbarende Zusatzleistung. Der Auftragnehmer ist nicht verpflichtet, ein solches Angebot abzugeben.
9.5 Nach einem Umzug auf eine externe Hostingumgebung übernimmt der Auftragnehmer keine Verantwortung für Verfügbarkeit, Performance, Sicherheit, Kompatibilität, Updates, Darstellungsfehler, Funktionsstörungen oder Datenverluste, soweit diese durch fremde Server, Drittanbieter, Serverkonfigurationen, Plugins, Themes, Lizenzen, Eingriffe des Kunden oder sonstige externe Umstände verursacht werden.
10.1 Der Auftragnehmer kann Webseiten auf Basis marktüblicher Systeme wie WordPress, Elementor, WooCommerce, Themes, Plugins, Frameworks, individuellen Code-Bausteinen oder vergleichbaren technischen Lösungen umsetzen. Die konkrete technische Basis liegt, soweit nicht ausdrücklich anders vereinbart, im fachlichen Ermessen des Auftragnehmers.
10.2 Der Auftragnehmer darf eigene Vorlagen, Sektionen, Layouts, Templates, CSS-Bausteine, technische Standards, Automatisierungen, Module, Workflows und sonstige wiederverwendbare Bestandteile einsetzen. Diese internen Bausteine bleiben Eigentum bzw. Know-how des Auftragnehmers und werden nicht exklusiv auf den Kunden übertragen.
10.3 Der Kunde erhält keinen Anspruch auf bestimmte Plugins, Themes, Anbieter, Versionsstände oder technische Komponenten, sofern diese nicht ausdrücklich vereinbart wurden. Der Auftragnehmer darf technisch gleichwertige oder zweckmäßige Alternativen einsetzen, wenn dies für Sicherheit, Stabilität, Wartbarkeit oder Projektumsetzung sinnvoll ist.
10.4 Drittanbieter-Plugins, Themes, Schriften, Stockmedien, Schnittstellen und sonstige Fremdbestandteile unterliegen den jeweiligen Lizenz- und Nutzungsbedingungen der Anbieter. Kosten für solche Drittanbieter sind nur enthalten, wenn dies ausdrücklich vereinbart wurde.
11.1 Soweit vereinbart, wird eine Webseite für eine angemessene Darstellung auf Desktop, Tablet und Smartphone umgesetzt. Responsive Darstellung bedeutet keine pixelgenaue Identität auf allen Endgeräten, Browsern, Betriebssystemen und Bildschirmgrößen.
11.2 Soweit nicht anders vereinbart, wird für die jeweils aktuellen Hauptversionen marktüblicher Browser wie Chrome, Safari, Firefox und Edge optimiert. Eine Optimierung für veraltete Browser, Sonderbrowser, sehr alte Geräte, exotische Bildschirmgrößen oder individuelle Kundengeräte ist nur geschuldet, wenn dies ausdrücklich vereinbart wurde.
11.3 Abweichungen in Schriftbild, Zeilenumbruch, Abständen, Bilddarstellung, Formularverhalten oder Animationen können technisch bedingt sein und stellen keinen Mangel dar, soweit die Webseite im Wesentlichen funktionsfähig und für den vereinbarten Zweck nutzbar ist.
11.4 Technische Entwicklungen, Browserupdates, Pluginupdates, API-Änderungen oder Plattformanpassungen nach Abnahme können spätere Anpassungen erforderlich machen. Solche Anpassungen sind nur enthalten, wenn Wartung oder Betreuung entsprechend vereinbart wurde.
12.1 Der Kunde stellt die für die Webseite erforderlichen Inhalte in geeigneter Form bereit, insbesondere Texte, Bilder, Logos, Videos, Downloads, Produktinformationen, Preisangaben, Öffnungszeiten, Kontaktdaten, Impressumsangaben und sonstige sachliche Informationen.
12.2 Sofern Texterstellung, Bildrecherche, Fotografie, Videoproduktion, Logoentwicklung, Übersetzung oder redaktionelle Bearbeitung nicht ausdrücklich vereinbart sind, sind diese Leistungen nicht Bestandteil der Webseiten-Erstellung.
12.3 Eine DSGVO-Grundkonfiguration oder datenschutzfreundliche technische Umsetzung ersetzt keine Rechtsberatung. Der Auftragnehmer schuldet insbesondere keine rechtliche Prüfung von Impressum, Datenschutzerklärung, Cookie-Banner, Tracking, Newsletterprozessen, Shoptexten, Produktangaben, Preisangaben oder sonstigen rechtlich relevanten Inhalten.
12.4 Formulare, Kontaktmöglichkeiten, Newsletter-Anbindungen, Tracking-Tools, Consent-Tools, Google-Dienste, Karten, Videos, Social-Media-Einbindungen oder sonstige externe Dienste werden nur im vereinbarten Umfang eingebunden. Der rechtmäßige Einsatz solcher Dienste kann von Einwilligungen, Datenschutztexten, Vertragsanpassungen oder Mitwirkung des Kunden abhängen.
13.1 Soweit SEO-Grundlagen vereinbart sind, umfasst dies eine fachlich übliche technische oder strukturelle Grundoptimierung, zum Beispiel saubere Überschriftenstruktur, suchmaschinenfreundliche Seitentitel, Meta-Beschreibungen, sprechende URLs, Bildbezeichnungen, Alt-Texte, Ladezeit-Grundoptimierung oder Sitemap-Einrichtung, jeweils im vereinbarten Umfang.
13.2 Der Auftragnehmer schuldet ohne ausdrückliche Vereinbarung keine laufende SEO-Betreuung, Keyword-Strategie, Content-Produktion, Backlink-Aufbau, Ranking-Überwachung, Google-Unternehmensprofil-Optimierung, Anzeigenbetreuung oder bestimmte Platzierungen in Suchmaschinen.
13.3 Ein bestimmtes Ranking, eine bestimmte Sichtbarkeit, eine bestimmte Besucherzahl, eine bestimmte Anzahl an Leads, ein bestimmter Umsatz oder ein sonstiger wirtschaftlicher Erfolg wird nicht geschuldet, sofern dies nicht ausdrücklich und schriftlich zugesichert wurde.
13.4 Performance-Optimierung erfolgt nach fachlich vertretbaren Kriterien. Messwerte können von Hosting, Endgerät, Browser, Verbindung, Drittanbieter-Skripten, Bildern, Plugins, Tracking, Werbetools und sonstigen Faktoren abhängen.
14.1 Wartung, Support und laufende Betreuung sind nur geschuldet, wenn sie ausdrücklich im Angebot, Auftrag oder in einem Wartungsvertrag vereinbart wurden. Die Fertigstellung oder Abnahme einer Webseite begründet ohne gesonderte Vereinbarung keine Pflicht zur dauerhaften Pflege, Aktualisierung oder Überwachung.
14.2 Wartung kann je nach Vereinbarung insbesondere Updates, Sicherheitsprüfungen, Funktionskontrollen, kleinere Fehlerbehebungen, Inhaltspflege oder technische Betreuung umfassen. Der genaue Umfang ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot oder Wartungspaket.
14.3 Nicht umfasst sind ohne ausdrückliche Vereinbarung insbesondere neue Funktionen, neue Seiten, Redesigns, größere Inhaltsänderungen, Migrationen, Wiederherstellungen, umfangreiche Fehleranalysen, Arbeiten an Drittanbieter-Systemen, rechtliche Aktualisierungen von Impressum oder Datenschutzerklärung sowie Notfalleinsätze außerhalb vereinbarter Zeiten.
14.4 Zusatzarbeiten werden nach vorheriger Abstimmung nach Aufwand, Preisliste oder gesondertem Angebot berechnet. Hierzu gehören insbesondere nachträgliche Änderungswünsche, zusätzliche Korrekturen, Migrationen, Wiederherstellungen, Drittanbieteranpassungen, Schulungen, Beratungen oder Sonderprüfungen.
15.1 Hosting-Leistungen, Domainverwaltung, DNS-Betreuung, SSL-Zertifikate, E-Mail-Funktionen, Backups, Speicherplatz, Serverressourcen und technische Betreuung ergeben sich ausschließlich aus dem jeweiligen Angebot oder Hostingvertrag.
15.2 Soweit keine ausdrückliche Service-Level-Vereinbarung getroffen wurde, schuldet der Auftragnehmer keine bestimmte Verfügbarkeit, Reaktionszeit, Wiederherstellungszeit oder ununterbrochene Erreichbarkeit. Der Auftragnehmer erbringt Hosting- und Betreuungsleistungen nach fachlich üblichen Standards und im Rahmen der vereinbarten technischen Umgebung.
15.3 Der Auftragnehmer haftet nicht für Störungen, die durch Domainregistrare, DNS-Provider, Rechenzentren, Netzbetreiber, E-Mail-Clients, Blacklisting, Spamfilter, Drittanbieter, höhere Gewalt, Angriffe, Fehlkonfigurationen durch den Kunden oder sonstige Umstände außerhalb seines Verantwortungsbereichs verursacht werden.
15.4 Der Kunde ist verpflichtet, Zugangsdaten vertraulich zu behandeln, sichere Passwörter zu verwenden, unbefugte Zugriffe zu verhindern und den Auftragnehmer unverzüglich über Sicherheitsvorfälle, Missbrauch oder verdächtige Aktivitäten zu informieren.
16.1 Der Auftragnehmer ist berechtigt, Leistungen, Zugänge, Websites, E-Mail-Funktionen, Hosting-Dienste, Schnittstellen oder sonstige Dienste vorübergehend einzuschränken oder zu sperren, wenn konkrete Anhaltspunkte für Sicherheitsrisiken, Schadsoftware, Spam, Blacklisting-Gefahr, rechtswidrige Inhalte, erhebliche technische Störungen, erhebliche Serverbelastung, Missbrauch, Angriffe, Rechteverletzungen oder Verstöße gegen vertragliche Pflichten bestehen.
16.2 Der Auftragnehmer wird hierbei die berechtigten Interessen des Kunden angemessen berücksichtigen und den Kunden nach Möglichkeit informieren, sofern hierdurch der Zweck der Maßnahme nicht gefährdet wird.
16.3 Eine Sperrung oder Zurückbehaltung wegen Zahlungsverzuges ist nach Mahnung, angemessener Frist und vorheriger Androhung möglich, soweit dies rechtlich zulässig und verhältnismäßig ist.
16.4 Notwendige Sicherheitsmaßnahmen, Wartungsarbeiten, Updates, Prüfungen oder Maßnahmen zur Gefahrenabwehr können auch kurzfristig durchgeführt werden, wenn dies zur Sicherung des Betriebs, zur Abwehr von Schäden oder zur Einhaltung rechtlicher oder technischer Anforderungen erforderlich ist.
17.1 Der Auftragnehmer kann individuelle Softwareentwicklung, C#/.NET-Entwicklung, Webanwendungen, Backend-Lösungen, Datenbanklösungen, Schnittstellen, API-Anbindungen, Importe, Exporte, Workflows, Odoo-Anpassungen, n8n-Automatisierungen, KI-gestützte Prozesse und sonstige technische Individualleistungen anbieten.
17.2 Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich ausschließlich aus Angebot, Auftrag, Pflichtenheft, Ticket, Projektbeschreibung oder sonstiger Vereinbarung in Textform.
17.3 Soweit Drittsysteme, APIs, Plattformen, Datenbanken, Cloud-Dienste oder externe Anbieter eingebunden werden, schuldet der Auftragnehmer nicht die unveränderte dauerhafte Verfügbarkeit, Kompatibilität, Zulassung, Preisgestaltung oder Funktionsweise dieser Fremdsysteme.
17.4 Die laufende Betriebsüberwachung, Wartung, Weiterentwicklung, Dokumentation, Schulung oder der Support nach Abnahme sind nur geschuldet, wenn dies ausdrücklich vereinbart wurde.
18.1 Der Kunde ist verpflichtet, Anforderungen, Prozesse, Datenstrukturen, Zugangsdaten, Testdaten, fachliche Regeln und Abnahmekriterien vollständig, richtig und rechtzeitig bereitzustellen.
18.2 Änderungen, Erweiterungen oder zusätzliche Integrationen, die über den dokumentierten Leistungsstand hinausgehen, gelten als Change Requests und können Auswirkungen auf Kosten, Zeitplanung, technische Umsetzbarkeit und bereits vereinbarte Termine haben.
18.3 Der Auftragnehmer kann für umfangreiche Änderungswünsche ein gesondertes Angebot erstellen. Bis zur Annahme eines solchen Angebots ist der Auftragnehmer nicht verpflichtet, den geänderten Leistungsumfang umzusetzen.
18.4 Der Kunde prüft bereitgestellte Testversionen, Module, Schnittstellen, Exporte, Automatisierungen oder sonstige Arbeitsergebnisse unverzüglich. Fehler sind nachvollziehbar, reproduzierbar und mit den erforderlichen Informationen mitzuteilen.
18.5 Unerhebliche Abweichungen, Bedienungsfragen, Wünsche nach Komfortfunktionen oder Änderungen gegenüber ursprünglich freigegebenen Anforderungen begründen keine Verweigerung der Abnahme, sondern werden als Zusatzleistungen behandelt, soweit sie nicht echte Mängel darstellen.
19.1 Der Auftragnehmer kann Leistungen im Bereich digitales Marketing, SEO, Google-Unternehmensprofil, Google Ads, Meta Ads, Social Media, Content-Marketing, Tracking, Analytics, Kampagnenbetreuung und Beratung anbieten.
19.2 Marketingleistungen werden nach fachlichen und wirtschaftlich vertretbaren Kriterien erbracht. Ein bestimmtes Ranking, eine bestimmte Anzeigenposition, Reichweite, Anzahl von Leads, Conversionrate, Umsatzsteigerung oder sonstiger wirtschaftlicher Erfolg wird nicht geschuldet, sofern dies nicht ausdrücklich zugesichert wurde.
19.3 Werbebudgets, Mediakosten, Plattformkosten, Lizenzkosten und sonstige Fremdkosten sind nur Bestandteil der Vergütung des Auftragnehmers, wenn dies ausdrücklich vereinbart wurde. Andernfalls trägt der Kunde diese Kosten zusätzlich.
19.4 Plattformen wie Google, Meta, LinkedIn, TikTok, Bewertungsportale, Suchmaschinen, Analyseanbieter oder Social-Media-Netzwerke können Regeln, Algorithmen, Preise, Schnittstellen, Anzeigenfreigaben und Funktionen jederzeit ändern. Der Auftragnehmer haftet nicht für Entscheidungen oder Änderungen solcher Plattformen.
19.5 Der Kunde ist für die sachliche Richtigkeit, rechtliche Zulässigkeit und Rechteklärung der von ihm freigegebenen Inhalte, Aussagen, Preisangaben, Bilder, Marken, Claims, Gesundheits- oder Wirkversprechen und sonstigen Werbeaussagen verantwortlich.
20.1 Content-Leistungen wie Texterstellung, Copywriting, Bildauswahl, Grafikdesign, Logoentwicklung, Social-Media-Beiträge, Blogartikel, Produkttexte, Videokonzepte oder sonstige Inhalte werden nur im vereinbarten Umfang erbracht.
20.2 Soweit nicht anders vereinbart, stehen dem Kunden bei Content- oder Designleistungen zwei Korrekturschleifen zu. Nach Ausschöpfung der vereinbarten Korrekturschleifen sind weitere Änderungen Zusatzleistungen.
20.3 Freigegebene Inhalte gelten als sachlich und rechtlich vom Kunden bestätigt. Veröffentlicht der Kunde Inhalte selbst oder nutzt er diese vor ausdrücklicher Abnahme, gilt dies als Freigabe bzw. Abnahme, soweit keine wesentlichen Mängel angezeigt wurden.
20.4 Bei Logoentwicklung können im Angebot besondere Rechte geregelt werden. Ohne abweichende Vereinbarung erhält der Kunde nur die für den vereinbarten Zweck erforderlichen Nutzungsrechte; Entwürfe, nicht ausgewählte Varianten, offene Dateien und interne Projektdateien werden nicht herausgegeben.
21.1 Soweit im Angebot, Hauptvertrag oder einer Individualvereinbarung nichts Abweichendes geregelt ist, erhält der Kunde nach vollständiger Zahlung der vereinbarten Vergütung ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht an den individuell für ihn erstellten Arbeitsergebnissen, soweit dies für den vereinbarten Vertragszweck erforderlich ist.
21.2 Ausschließliche Nutzungsrechte, Rechte zur Bearbeitung, Vervielfältigung, Weitergabe, Unterlizenzierung, Weiterveräußerung oder Nutzung außerhalb des vereinbarten Vertragszwecks werden nur eingeräumt, wenn dies ausdrücklich vereinbart wurde.
21.3 An vorbestehenden Vorlagen, Templates, Frameworks, Quellcodes, Bibliotheken, Modulen, Konzepten, Methoden, Know-how, Systemen, Automatisierungen, internen Werkzeugen und allgemeinen Bausteinen des Auftragnehmers werden keine ausschließlichen Rechte übertragen, sofern dies nicht ausdrücklich vereinbart wurde.
21.4 Rechte an Drittanbieter-Software, Themes, Plugins, Schriften, Bildern, Medien, Plattformen, Schnittstellen, Lizenzen oder sonstigen Fremdleistungen richten sich ausschließlich nach den jeweiligen Lizenzbedingungen der Drittanbieter.
21.5 Kundeneigene Inhalte wie Logos, Marken, Texte, Bilder, Produktdaten und sonstige vom Kunden bereitgestellte Materialien bleiben Inhalte des Kunden. Der Kunde räumt dem Auftragnehmer die für die Leistungserbringung erforderlichen Nutzungsrechte daran ein.
22.1 Eine Herausgabe von Quellcode, Rohdaten, offenen Designdateien, Projektdateien, Datenbanken, Entwicklungsumgebungen, internen Systemzugängen, Dokumentationen oder sonstigen Arbeitsmitteln ist nur geschuldet, wenn dies ausdrücklich vereinbart wurde.
22.2 Soweit der Kunde Zugangsdaten zu eigenen Systemen übergibt, bleibt er für deren Verwaltung, Sicherheit und Aktualität verantwortlich. Der Auftragnehmer darf Zugangsdaten im erforderlichen Umfang verwenden, speichern oder an berechtigte Unterauftragnehmer weitergeben, soweit dies für die Leistungserbringung erforderlich ist.
22.3 Backups, Exportfunktionen, Datenübergaben, Migrationen oder Wiederherstellungen sind nur im vereinbarten Umfang geschuldet. Ohne ausdrückliche Vereinbarung obliegt es dem Kunden, eigene Sicherungen seiner Inhalte und Daten zu veranlassen oder den Auftragnehmer gesondert damit zu beauftragen.
22.4 Nach Vertragsende ist der Auftragnehmer berechtigt, Zugänge, Dienste, Hosting, Webseiten, E-Mail-Funktionen, Schnittstellen oder sonstige Leistungen zu deaktivieren, soweit keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten, berechtigten Zurückbehaltungsrechte oder gesonderten Vereinbarungen entgegenstehen.
22.5 Unterstützung bei Vertragsende, Datenexport, Domaintransfer, Migration oder Übergabe ist nur geschuldet, soweit dies ausdrücklich vereinbart wurde. Zusätzlicher Aufwand kann nach Angebot, Preisliste oder Aufwand berechnet werden.
23.1 Die Parteien beachten die jeweils anwendbaren datenschutzrechtlichen Vorschriften.
23.2 Soweit der Auftragnehmer personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden verarbeitet, schließen die Parteien eine Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO. In diesem Fall gelten die dortigen Regelungen vorrangig für die Auftragsverarbeitung.
23.3 Der Kunde bleibt, soweit gesetzlich vorgesehen, Verantwortlicher für die Rechtmäßigkeit der Verarbeitung personenbezogener Daten, insbesondere für Rechtsgrundlagen, Informationspflichten, Einwilligungen, Datenschutztexte, Cookie- und Tracking-Einstellungen, Newsletter-Prozesse und Betroffenenrechte.
23.4 Soweit der Kunde dem Auftragnehmer personenbezogene Daten übermittelt oder Zugriff auf Systeme mit personenbezogenen Daten ermöglicht, sichert der Kunde zu, dass hierfür eine rechtliche Grundlage besteht.
23.5 Der Auftragnehmer verarbeitet personenbezogene Daten des Kunden und seiner Ansprechpartner, soweit dies zur Vertragsanbahnung, Vertragsdurchführung, Kommunikation, Abrechnung, Dokumentation und Erfüllung gesetzlicher Pflichten erforderlich ist.
24.1 Die Vergütung ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot oder Auftrag. Sie kann aus einmaligen, monatlichen, jährlichen, nutzungsabhängigen oder aufwandsbezogenen Vergütungsbestandteilen bestehen.
24.2 Alle Preise verstehen sich zuzüglich gesetzlicher Umsatzsteuer, sofern nicht ausdrücklich anders angegeben.
24.3 Rechnungen können elektronisch an die vom Kunden angegebene Rechnungs-E-Mail-Adresse übermittelt werden. Der Kunde ist verpflichtet, Änderungen seiner Rechnungsadresse oder Rechnungs-E-Mail unverzüglich mitzuteilen.
24.4 Einmalige Vergütungen, Anzahlungen, Einrichtungsgebühren, Projektkosten, laufende Vergütungen und Zusatzleistungen sind zu den im Angebot oder Auftrag genannten Zahlungsbedingungen fällig. Sind keine besonderen Zahlungsbedingungen vereinbart, sind Rechnungen sofort nach Zugang ohne Abzug fällig.
24.5 Bei Zahlungsverzug ist der Auftragnehmer berechtigt, gesetzliche Verzugszinsen, Mahnkosten und erforderliche Rechtsverfolgungskosten geltend zu machen.
24.6 Der Auftragnehmer kann die weitere Leistungserbringung zurückhalten, wenn der Kunde mit fälligen Zahlungen in Verzug ist und die Zurückhaltung unter Berücksichtigung der Interessen beider Parteien angemessen ist. Nutzungsrechte können bis zur vollständigen Zahlung zurückbehalten werden, soweit dies rechtlich zulässig ist.
25.1 Soweit eine Werkleistung vereinbart wurde, fordert der Auftragnehmer den Kunden nach Fertigstellung zur Abnahme auf. Der Kunde ist verpflichtet, das vertragsgemäß hergestellte Werk abzunehmen, sofern nicht wesentliche Mängel entgegenstehen.
25.2 Beanstandungen sind innerhalb einer angemessenen Frist nachvollziehbar in Textform mitzuteilen. Soweit nicht im Einzelfall eine abweichende Frist erforderlich ist, gilt eine Prüf- und Abnahmefrist von zwei Wochen ab Abnahmeaufforderung als angemessen.
25.3 Äußert sich der Kunde innerhalb der Abnahmefrist nicht oder verweigert er die Abnahme nicht unter Benennung mindestens eines konkreten Mangels, gilt das Werk als abgenommen, soweit die gesetzlichen Voraussetzungen hierfür vorliegen.
25.4 Unerhebliche Mängel berechtigen nicht zur Verweigerung der Abnahme. Der Auftragnehmer ist berechtigt, die Art der Nacherfüllung zu wählen, soweit gesetzlich zulässig.
25.5 Die Verjährungsfrist für Mängelansprüche beträgt, soweit gesetzlich zulässig, ein Jahr ab Abnahme. Dies gilt nicht für Ansprüche wegen Vorsatz, grober Fahrlässigkeit, Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit sowie sonstige zwingende gesetzliche Ansprüche.
26.1 Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit, aufgrund eines Garantieversprechens sowie nach zwingenden gesetzlichen Haftungsvorschriften.
26.2 Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Auftragnehmer nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten. In diesem Fall ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.
26.3 Eine Haftung für mittelbare Schäden, entgangenen Gewinn, ausgebliebene Rankings, ausgebliebene Leads, ausgebliebene Umsätze, Datenverluste ohne vereinbarte Datensicherung, Plattformentscheidungen, Drittanbieterstörungen oder durch den Kunden verursachte Fehler ist ausgeschlossen, soweit nicht zwingendes Recht entgegensteht.
26.4 Der Kunde stellt den Auftragnehmer von Ansprüchen Dritter frei, die aufgrund rechtswidriger Inhalte, fehlerhafter Angaben, unzureichender Rechteklärung, Verstößen gegen Datenschutz-, Wettbewerbs-, Marken-, Urheber-, Kennzeichnungs- oder sonstiges Recht durch den Kunden geltend gemacht werden.
27.1 Der Auftragnehmer behandelt vertrauliche Informationen des Kunden vertraulich und verpflichtet eingesetzte Mitarbeiter oder Unterauftragnehmer in angemessenem Umfang zur Vertraulichkeit.
27.2 Vertrauliche Informationen sind insbesondere Geschäftsgeheimnisse, Zugangsdaten, interne Unterlagen, technische Informationen, Kundendaten, Strategien, nicht öffentliche Projektinhalte und sonstige als vertraulich erkennbare Informationen.
27.3 Die Vertraulichkeitspflicht gilt nicht für Informationen, die allgemein bekannt sind, ohne Vertragsverstoß bekannt werden, rechtmäßig von Dritten erlangt wurden oder aufgrund gesetzlicher Pflichten offengelegt werden müssen.
27.4 Die Vertraulichkeitspflicht gilt auch nach Beendigung der Vertragsbeziehung fort.
28.1 Soweit nicht ausdrücklich anders vereinbart, ist der Auftragnehmer berechtigt, erbrachte Leistungen, Projekte, Webseiten, Screenshots, Logos des Kunden, Projektbezeichnungen und die Geschäftsbeziehung in angemessener Weise als Referenz für Eigenwerbung, Portfolio, Webseite, Social Media, Präsentationen oder Angebote zu verwenden.
28.2 Der Auftragnehmer ist berechtigt, in angemessener Weise im Footer, Impressum oder an vergleichbarer Stelle der von ihm erstellten Webseite auf sich als Ersteller hinzuweisen, insbesondere durch einen Hinweis wie "Webdesign by codekingweb" oder eine entsprechende Verlinkung.
28.3 Ein Anspruch des Kunden auf Vergütung für Referenznutzung oder Urheberhinweis besteht nicht. Der Kunde kann einer Referenznutzung aus berechtigtem Grund in Textform widersprechen.
29.1 Laufzeit, Mindestlaufzeit, Verlängerung und Kündigungsfrist ergeben sich aus dem jeweiligen Angebot oder Auftrag.
29.2 Projektbezogene Einmalleistungen enden grundsätzlich mit Fertigstellung, Abnahme oder vollständiger Leistungserbringung.
29.3 Laufende Leistungen, insbesondere Hosting, Wartung, Betreuung, Support, Marketing oder sonstige Dauerdienstleistungen, laufen für die im Angebot vereinbarte Mindestlaufzeit und verlängern sich anschließend gemäß Angebot, sofern sie nicht fristgerecht gekündigt werden.
29.4 Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
29.5 Kündigungen bedürfen der Textform, sofern nicht gesetzlich eine strengere Form vorgeschrieben ist.
29.6 Nach Vertragsende enden Nutzungsrechte an Managed Websites und laufenden Leistungen, soweit sie vertragsbezogen nur für die Dauer des Betriebs oder der Betreuung eingeräumt wurden. Rechte an kundeneigenen Inhalten bleiben unberührt.
30.1 Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
30.2 Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen oder hat er keinen allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland, ist Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit dem Vertragsverhältnis der Sitz des Auftragnehmers, soweit kein ausschließlicher gesetzlicher Gerichtsstand entgegensteht.
30.3 Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Die Parteien werden die unwirksame oder undurchführbare Bestimmung durch eine wirksame und durchführbare Regelung ersetzen, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Regelung möglichst nahekommt, soweit dies rechtlich zulässig ist.
30.4 Änderungen und Ergänzungen dieser AGB bleiben vorbehalten. Bei laufenden Vertragsverhältnissen werden Änderungen dem Kunden in Textform mit angemessener Frist mitgeteilt. Widerspricht der Kunde einer Änderung fristgerecht, gelten für das betroffene Vertragsverhältnis die bisherigen Bedingungen fort, sofern dem Auftragnehmer die Fortsetzung nicht unzumutbar ist.
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